Doppel-Blind-Studie

Nach wissenschaftlichen Standards möchte ich die Wirksamkeit der so genannten Geistheilung unter Beweis stellen! Der wissenschaftliche Standard heißt „Doppel-Blind-Studie“.

Das Besondere an der Studie ist, weshalb sie ihren ungewöhnlichen Namen erhielt, dass weder der Proband noch derjenige, der Medikament oder Placebo dem Probanden überreicht, wissen, ob dieser Proband behandelt wird oder zur Kontrollgruppe gehört. (Eine Dreifach-Blind-Studie wäre es, wenn nun die Ergebnisse von einer Person ausgewertet würden, die genau so nicht eingeweiht ist.)

Habe ich auch keine Medikamente, die ich jemandem übereignen könnte, der das wiederum den Forschungssubjekten überreichen könnte, habe ich bei einer Fernbehandlung doch die Möglichkeit, gar überhaupt nicht in Erscheinung zu treten. Der Aufwand für alle Beteiligten, bis auf mich, wäre minimal. Zum einen spart sich der Proband Wege, da Entfernung für ein Resultat keine Rolle spielt, zum anderen können auch die Proxies telefonisch von da Heim arbeiten.

«Doppel-Blind-Studie», Cartoon & Humor, 2017, Lutz Larm | Bio-Therapie.com

Sprich, jeder der teilnehmen möchte, wendete sich zunächst telefonisch an mich, sendete mir ein Foto zu, ich mache die Aufnahme. Zum Termin wendete sich die Teilnehmer dann nicht an mich, sondern an einen Mittelsmann, der im besten Falle Mediziner ist, Notar oder sonst eine Person, die beglaubigen kann (`n Pfarrer oder so. Diese Person fehlt mir noch! Also dringender als unter 50 Probanden brauche ich jemanden, der Interesse hat, eine solche Studie durchzuführen, einen Professor der Physik oder so. Einen Medizinstudenten, der seinen Doktor darüber verfassen will. Das wärs!)

Diese Person wendete sich an eine weitere Proxy-Person, die letztlich entschiede, mich anzurufen oder den Probanden der Kontrollgruppe zuzuweisen.

Nach der Behandlung riefe ich den Proxy an, dieser den Vermittler, dieser den Probanden und dokumentierte die Resultate.

Doppel-Blin-Aufbau Studie | Bio-Therape.com

Bei dem bebilderten Versuchsaufbau könnte eine unabhängige, den Versuch total überwachende und verifizierende Instanz tätig werden, indem sie lediglich dem Beisitz beisitzt. Da der Auswähler die Telefonnummer vom Probanden nicht kennt, reicht es, vor der Entgegennahme des Anrufes des Probanden die Telefonnummer abzugleichen und das Telefon nach der Dokumentation dem Beisitz zu überreichen. Dieser nimmt ab, spricht mit Probanden. Anschließend wählt der Überwacher die Nummer des Auswählers und überreicht das Telefon dem Beisitz. Dieser nutzt nicht mehr den Namen und Nummer des Probanden, nur noch eine anonymisierende Ziffer. Der Auswähler alleine weiß, zu welcher Ziffer er den Therapeuten dem Probanden verabreichte und welchem nicht, einfach in dem er die Ziffer dem Therapeuten telefonisch durch gibt. Der Therapeut kennt nur die, die er behandelte, die Ziffer könnte zum Beispiel der Name und das Passwort eines zip-Kontainers sein, den der Therapeut mit diesen Informationen öffnen kann. Interessant wäre, wenn jeder Proband einen eigenen Beisitz bekommen könnte und der Überwacher die Beisitze aufsuchte. Mit einem Headset ausgestattet, über das der Beisitz telefoniert, das dazu gehörende Telefon in den Händen des Überwachers, Schall-isoliert vom Beisitz getrennt, könnte der Überwacher überwachen, die Dokumentation versiegelt entgegen nehmen, als Ausgeber der Ziffern einzig und allein fähig, den einzelnen Probanden, ohne das Ergebnis selbst zu kennen, zur Dokumentation zuzuordnen.

Am liebsten wären mir Schmerz-Patienten, aus zwei Gründen:
Die „Schmerz-Scala“ eignet sich als hervorragendes Werkzeug für diese Studie. Der Patient bestimmt selbst vorher und nachher subjektiv auf einer Skala zwischen 0 und 10 die Stärke des Schmerzes, wobei 0 null Schmerz bedeutet. Das fände ich gut, weil die Resultate unmittelbar vom Probanden erfassbar sind, was zeitlich für die Studie von Vorteil ist, für viele andere Krankheiten müsste ein Schulmediziner oft eine Vorher-/Nachher-Diagnose stellen, was viel Zeit in Anspruch nähme. Der zweite Grund ist, da jeder Teilnehmende nicht weiß, ob nun wirklich behandelt wird oder man zur Placebo-Gruppe gehört, käme ich mir bei der Studie, glaube ich, schlecht vor, wenn ich wüsste, da sind nun Menschen, die echte Defekte haben, die zwar mit dabei sind, aber sie könnten in der Placebo-Gruppe landen und ich kann nicht helfen. Dieser Gedanke gefällt mir nicht. Wenn ein paar der Unterstützer ihre Schmerzen noch ein wenig länger behalten, macht das erfahrungsgemäß den Kohl nicht fett, die meisten wirken schon über Jahre. Damit kann ich leben. Nach der Auswertung der Studie würde jeder über die Ergebnisse und seine Rolle darin und die Auswertung informiert.

Damit erfüllte die Bio-Therapie eine wichtige Phase anerkannter wissenschaftlicher Wirksamkeitsprüfung. Nun geht es vorrangig darum, die Voraussetzungen der Doppel-Blind-Studie zu erfüllen.

Wer dabei sein möchte schreibt bitte in den Betreff „Doppel-Blind-Studie“.